Karl-Trip

DAS war die CVJM BustouR, 30. September 2018

Der 30. September war aus vielen Gründen ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien und die Luft war kühl. Es war ein perfekter Tag für das, was die „Global CVJM Gruppe“ in Weingarten geplant hatte. Für diesen Tag hatten wir organisiert, mit einer Gruppe von Geflüchteten eine Bustour durch Karlsruhe zu machen. Die Idee war es, ihnen zu ermöglichen, die Gegend einmal als Touristen kennenzulernen, eine Möglichkeit, die viele von ihnen aufgrund ihrer Notlage als Geflüchtete noch nicht gehabt hatten. Nun an diesem Tag war jeder aufgeregt und ausgerüstet.

 

Wir trafen uns am Bahnhof in Weingarten, insgesamt 30 Leute in allen Altersklassen. Einige Mitglieder unseres CVJMs kamen, um die Tour zu unterstützen. Wir machten uns auf den Weg zum Hauptbahnhof in Karlsruhe, wo wir in den City-Tour Bus einstiegen. Als jeder drin war, verließ der Bus den Bahnhof und fuhr mit uns in die Stadtmitte. Mir fiel auf, dass auch ich noch nie eine Bustour durch Karlsruhe gemacht hatte, was mir die Möglichkeit gab, die Sehenswürdigkeiten noch stärker zu bewundern, auch wenn ich die meisten von ihnen schon gesehen hatte. So ging es einigen in der Gruppe. Der ältere Teil der Gruppe konnte sich mit Teilen der Geschichte identifizieren, während die jüngeren die Sehenswürdigkeiten bewunderten und darüber sprachen, ob und wie oft sie diese schon gesehen hatten. Jeder zeigte sich interessiert, der Bus war gefüllt mit Lachen und guten Gesprächen.

 

Der Bus fuhr mit uns zum Turmberg nach Durlach, wo wir dann ausstiegen, um ein Picknick zu machen. Manche aus der Gruppe hatten sich freiwillig gemeldet, um Essen und Getränke für die ganze Gruppe mitzubringen. Wir saßen auf den Terrassen ganz oben auf dem Hügel, breiteten unsere Picknickdecken aus und aßen alle zusammen. Das Essen war toll, es gab gebratenes Hühnchen, verschiedenes Brot, gesundes Gemüse, um nur einige der tollen Dinge zu nennen. Die Sonne ging unter und die Aussicht war gigantisch, das schönste Ende, das für so einen wunderschönen Tag in Gemeinschaft nur möglich ist.

 

Auf dem Heimweg nahmen wir die Durlacher Turmbergbahn, danach den Zug nach Weingarten und von dort aus ging jeder die verschiedene Wege zu den entsprechenden Wohnorten. Was wir alle mit uns nahmen, war die großartige Erfahrung, die wir gerade zusammen erlebt hatten. Diese einfache Bustour, die für viele scheinen mag wie ein normaler Ausflug in den Zoo oder ins Kino, brachte uns alle näher zusammen, sie schuf Verbindungen und Netzwerke für die, die es brauchen. Kaum vorstellbar wie verlassen und einsam viele Geflüchtete hier in diesem Land und in unserer Umgebung ankommen. Während die Regierung und Politiker sich über das Thema streiten, sind die Nöte und der Schmerz der Geflüchteten real, ihre Leben gehen weiter. Egal wie einfach oder normal eine gute Tat scheinen mag, man sollte sie einfach tun, Teil davon sein und die Liebe Jesu verteilen. „Was ihr für einen dieser Geringsten getan habt, das habt ihr auch mir getan.“ (Matthäus 25, 45 Neue Testament, Bibel)

The 30th of September 2018 was a beautiful day for many reasons. The sun was out and shinning and the air was cool. It was a perfect day for what was instore for the Global CVJM Group in Weingarten. On this day we had planned a City Bus Tour around Karlsruhe with a group of Refugees. The idea was to afford them a chance to explore the area as tourists, a chance that most of them hadn´t had because of their plight as refugees. Now on that day everyone was excited and geared up.

 

We met at the train station in Weingarten, 30 people in total and all ages represented. Some members of our local CVJM came to support the tour. We made our way to the Karlsruhe Main Train Station where we got into the City Tour Bus. By the time everyone was in, the Bus left the station and made it into the City. It occurred to me at that time that I have also never done this tour before and it gave me the chance to appreciate the sites even more even though I had been to most of them already. This appeared to be the feeling in the group. The older contingent of our group identified with part of the history while the younger more with the relativity of the sites and the times they had visited them. Everyone was interested, there was laughter and conversations going on at every corner of the bus.

 

The Bus took us up to the Turmberg in Durlach and that is where we dropped off to have our planned picnic. Some in the group had volunteered to bring food and drinks for the whole group. We sat on the terraces at the top of the hill, spread our picnic blankets and had a meal together. The food was amazing, there was roasted chicken (my favorite), all sorts of bread, healthy vegetables just to mention a few. The Sun was setting and the view was magical, the best ending to one awesome day of fellowship.

 

We got into the train down the hill into Durlach where we got into one that took us back to Weingarten. We went our separate ways to our respective homes. What we all took with us was the amazing experience we had just had together. This simple bus tour that to many may sound as normal as visiting the zoo or going to catch a movie, brought us together, it created bonds and networks for people who need both. Imagine how much the Refugees lost or left behind to end up in this country and in this local. While the Government and policy makers beaker and squabble, their pain and needs are real, their lives continue and no matter how simple or normal a good act may seem, just do it, be part of it and spread the love of Christ. For when we do it for others in need, we do it for Christ ( Mathew 25 vs 45).